Zucht bedeutet für uns...

Liebe & Vertrauen

...denn jede Geburt und jede Aufzucht solch kleiner Lakritznasen ist vor allem für eine Hündin eine große Herausforderung...und diese wird umso geringer, desto stabiler die vertrauensvolle und von Liebe begleitete Basis ist.

Wir merken immer wieder wie wichtig und erleichternd es für unsere Hündinnen ist, dass wir -ihre Familie- sie unterstützen, bei ihr sind und sie sich absolut geborgen und geliebt fühlt.
Vor allem Goldies sind sehr sensible und feinfühlige Hunde, denen Stimmungen und Emotionen sofort auffallen und sich auch auf deren Verhalten auswirken können.

Wir sind jedes Mal wieder erstaunt, wie unglaublich toll unsere Hündinnen Alles meistern. Wie wunderbar nah sie uns teilhaben lassen und wie sehr sie auch unter der Geburt und während der Aufzucht unsere Nähe suchen. Jede unserer Hündinnen auf ihre eigene Art und ihrem individuellen Bedürfnis. Wir lassen unseren Mädels jede Freiheit die sie brauchen, aber geben ihnen jede Nähe die sie suchen.

Wir sind überzeugt davon, dass eben genau diese Mischung dafür sorgt, dass unsere Hündinnen sich von den Strapazen der Geburt & Aufzucht jedes Mal so schnell erholen und körperlich und seelisch schon nach kurzer Zeit ganz die alten sind.

Haltung & Gesundheit

Für uns beginnt die Verantwortung der Zucht schon mit der Haltung und Pflege unserer Hunde, selbstverständlich auch außerhalb eines Wurfes. Unsere Hunde leben innerhalb der Familie und sind für uns vollwertige Famienmitglieder.

Neben dem Leben in unserer Familie haben wir ein großzügiges Außengelände, dass auch unseren Hunden zur Verfügung steht. So können sich unsere Hunde in verschiedenen Bereichen bewegen, darunter u.a. einen Hof, einen Garten und einen kleinen waldähnlichen Bereich, von unseren Kindern liebevoll "Mini-Wald" genannt. Alle Bereiche können die Hunde nutzen, was mal mehr und  mal weniger von unseren Vierbeinern gemacht wird. Am liebsten sind sie natürlich bei uns...

Ausreichende und individuelle Forderung, liebevolle Kuschel- und Pflegeeinheiten, Ausflüge in die Stadt & Co sowie Spaziergänge im naheliegenden Wald werden von uns Allen übernommen.

Für Gesundheitsfragen jeglicher Art steht uns von Beginn an stets unser ortsansässiger Tierarzt zur Verfügung, der uns auch bei jedem Wurf sehr zuverlässig und kompetent begleitet.
So lassen wir zum Beispiel vor jedem Wurf einen Gesundheitscheck machen, um zu schauen, in welcher Verfassung die Hündin ist, die bald Welpen haben soll.

Natürlich wurden alle anderen Untersuchungen vor dem ersten Zuchteinsatz durch ein Genlabor durchgeführt, um die Vererbung von rassetypischen Krankheiten möglichst zu unterbinden. Ein maßgeblicher Grundsatz für uns ist, nur mit gesunden Hunden zu züchten!

Artgerechte Ernährung

Hochwertiges Futter ist für uns selbstverständlich. Besonderen Wert legen wir auf eine naturbelassene und artgerechte Ernährung ohne Zusätze, ohne Chemie und mit hohem Fleischanteil. Dies schafft eine stabilde Basis für eine gesunde Magen-Darm-Flora und langfristig deutlich weniger Beschwerden. Vor allem Goldies sind sehr empfindsam und auf die Ernährung sollte ein besonderes Augenmerk gelegt werden.

Aufgrund dieses Tatbestandes haben wir uns für Futter der Firma REICO Vitalsysteme entschieden, da dies all diese Kriterien erfüllt. Aufgrund des sehr hohen Fleischanteils ist es zudem sehr schmackhaft und wird sehr gerne gefressen, ist dabei äußerst verträglich und leicht verdaulich, was auch in der Aufzucht für die Umstellung von Muttermilch auf erste Nahrung völlig unproblematisch ist.

Wir füttern unseren Hunden nach Mahlzeiten getrennt Trockenfutter sowie Nassfutter und gewöhnen auch die Welpen in der Aufzucht an beiderlei Futterarten. Durch diese Kombination bieten wir unseren Vierbeinern zu jeder Zeit eine optimale Versorgung.

Wer Interesse an artgerechtem & naturbelassenem Futter hat, kann sich gerne bei mir melden.
Da es dieses Futter nur im Direktvertrieb gibt berate ich Euch gerne und helfe Euch das passende Futter für Euren Liebling zu finden. Gerne lasse ich Euch ganz unverbindlich eine kostenlose Futterprobe zukommen.

Für meine Kunden habe ich immer mal Gutscheine für Gratisprodukte bereitliegen, die ich sehr gerne weitergebe.

Planung eines Wurfes

Bei der Auswahl des Deckrüden gehen wir in erster Linie und immer vorrangig nach den Gesundheitsaspekten vor.
Unser Ziel ist es weiterhin, die darkgoldene Farbe zu erhalten, weshalb wir uns mit großer Vorliebe und sehr gerne für dunklere Deckrüden entscheiden, sofern sie die entsprechenden Eigenschaften mitbringen.

Natürrlich ist das nicht immer der Fall, denn auch charakterliche Eigenschaften fließen selbstverständlich in unsere Planung mit ein. Bei den Goldies mit dunkler Farbe steckt oft mehr oder weniger die sehr aktive und fordernde Arbeitslinie drin. Um ausgeglichene Familienhunde zu bekommen, ist es wichtig, hier ggf. für einen Ausgleich zu sorgen. So kann es durchaus vorkommen, dass wir uns auch mal für einen helleren Rüden entscheiden.


Trächtigkeit

In der Trächtigkeit ist es uns sehr wichtig, unsere Hündinnen langsam auf die Geburt vorzubereiten und die Umgebung so angenehm wie möglich zu gestalten.

Durch dem Bedarf angepasste Ernährung, ausreichend und gut dosiertem Auslauf und die sanfte und rechtzeitige Umstellung auf den neuen Schlafplatz (Wurfkiste) schaffen wir eine optimale Basis.
All dies machen wir mit viel Bedacht und ohne Zwang, so dass sich unsere Hündinnen nach und nach umstellen können und sich immer geborgen und wohl fühlen.

Denn wenn eine Hündin sich auch unter der enormen körperlichen Veränderung einer Trächtigkeit wohl fühlt, nur dann ist eine gute Basis für eine entspannte und problemlose Geburt gegeben.

Geburt & Aufzucht

Die Auzucht eines Wurfes ist dann jedes Mal weder eine großes Ereignis hier iim Hause Jäger, wo es viele lustige Momente gibt, die immer auch ein wenig von Ängsten und Sorgen, aber natürlich von noch mehr Liebe begleitet werden. Wir stecken all unsere Zeit und Energie in diesen 10 Wochen in unsere kleinen und großen Puschel und innerhalb der Familie sind sich alle einig, dass diese Erfahrungen es mehr wert sind und wir all das von Herzen gerne machen.

Einen Wurf aufzuziehen ist ohne Frage ein Full-Time-Job, was ich durch meine Selbstständigkeit und dadurch freie Zeiteinteilung aber perfekt managen kann. Zur Unterstützung kommt in der Aufzuchtsphase nahezu täglich die Oma sowie ab ca. 3-4 Wochen die Kinder und Freunde aus der Nachbarschaft zum Kuscheln und später, spielen, toben und rangeln mit den Welpen...

Es werden Parcoure aufgebaut, Garten und Hof erkundet, geplanscht, verschiedene Geräusche kennengelernt, irgendwo drauf oder drunter gekrabbelt, ins Bällebad gesprungen und unter den Regenschirm geflitzt...

Mal sind wir mit den Welpen im Garten und mal im Hof, um den Kleinen auch unterschiedliche Gegebenheiten zu "präsentieren" und die Neugier auf Neues zu wecken. Aber auch um zu zeigen, auch wenn etwas neu ist, alles ist gut, wir sind da, Du bist nicht allein, also trau Dich kleine Lakritznase und entdecke die Welt...

Wir üben mit unseren Welpen ab der 7. Lebenswoche das erste Autofahren und lassen sie zunehmend auch außerhalb Erfahrungen sammeln. So besuchen wir möglichst bei jedem Wurf eine Kita oder Schule unserer Kinder, sowie nahegelegene belebte Örtlichkeiten, wie unsere Innenstadt.

Die Kleinen Puschel sollen in der Aufzuchtsphase möglichst viel kennenlernen, Ängste überwinden und sich trauen etwas zu entdecken...und hierfür ist wieder das Thema Vertrauen das A und O.

Deshalb steht unsere Wurfkiste auch mitten im Wohnzimmer. Wir sind immer da. Die Welpen hören unsere Stimmen, erleben alltägliche Bewegung innerhalb unserer Familie.
Wir berücksichtigen zwar, dass die Welpen da sind, wir stellen deshalb aber keinesfalls "unser Leben ein" sondern gewöhnen die Welpen von Anfang an die üblichen Alltagsgeräusche.

Aber gerade das, das Leben innerhalb der Familie ist es, was unsere Welpen kennenlernen sollen, um zu wesensfesten, aufgeschlossenen, neugierigen und selbstsicheren Hunden zu werden. Natürlich gibt es auch immer chrakterlich bedingte Unterschiede, der eine ist vorwitziger, die andere etwas schüchterner, aber insgesamt legt eine gute Prägung und Sozialisierung den Grundstein für eine weitere positive Entwicklung.

Uns ist daher auch besonders wichtig, dass unsere Welpen vor allem mit Menschen viele viele positive Erfahrungen machen, um sich später gut in die neue Familie einfügen zu können. Deshalb haben wir für uns auch ein sehr individuelles Konzept entwickelt, durch dieses wir den neuen Besitzern ermöglichen wollen schon möglichst früh und möglichst intensiv eine Bindung zu ihrem kleinen Welpen aufzubauen.

Erfahrungsgemäß ist das nicht nur für die Welpen eine wichtige Erfahrung zum frühen Bindungs- und Vertrauensaufbau, sondern auch für die neuen Besitzer eine einmalige Erfahrung so früh schon so nah dabei zu sein und von Anfang an begleiten zu können.




Der Weg in die neue Familie

Wir laden die neuen Besitzer bereits ab der 2-3.Lebenswoche zu uns ein, einen ersten Kontakt zu bekommen und ganz nah mitzuerleben, wie die kleinen Puschel aufwachsen, sich entwickeln und wie sie geprägt werden.

Für diejenigen die aufgrund der Hygiene und der Keimbelastung für die Welpen skeptisch sind, weil manch andere Züchter die Welpen in den ersten Wochen niemand Fremdes an die Kleinen ranlassen, möchte ich hier Folgendes zur Beruhigung anmerken:
Unsere Kinder gehen in die Schule, Kita, Turngruppen sind auf Spielplätzen...hier bei uns ist oft Besuch...ich selbst arbeite mit Familien und Kleinkindern. Auch mein Mann hat im Rahmen seiner Firma viele Kundenkontakte...

Wir sind uns ziemlich sicher, dass allein durch uns viel mehr Keime an die Welpen herangetragen werden, als eine interessierte Familie mitbringen könnte.
Aber natürlich gehen wir auf Nummer sicher und möchten unsere Welpen vor allem in den ersten 2 Lebenswochen schützen und beginnen im Normalfall deshalb im Anschluss mit den Besuchsterminen. Desinfektionsmittel steht hier für jeden Gast bereit.

Jeder Züchter handhabt dies anders. Und jeder Hund ist auch in seinem Alltagsleben unterschiedlich starker Keimbelastung ausgesetzt. Deshalb muss jeder Züchter (s)einen Weg finden, der auf die eigenen Tiere und die eigenen Gegebenheiten abgestimmt ist.

Bestenfalls klappt ein Besuch der neuen Besitzer 1x pro Woche, mindestens sollten es aber 2, besser 3 Besuche sein, bevor der Welpe ausziehen wird.

Wir haben festgestellt, dass den Welpen die Umstellung deutlich leichter fällt, wenn vorher schon regelmäßiger Kontakt bestand...wenn schon Vetrauen aufgebaut wurde...durch bekannte Gerüche, Stimmen und Kuscheleinheiten.

Es braucht nicht immer viel, aber wichtig ist, dass die Kleinen die Liebe spüren.

Und genau das ist auch uns sehr wichtig. Immerhin geben wir unsere kleinen Schützlinge nach dieser intensiven Zeit in neue Familien, wo wir uns sicher sein möchten, dass es ihnen gut geht und sie ein möglichst langes und erfülltes Leben verbringen...